Geschichte meiner LGB-Gartenbahn

Mit dem Kauf einer Startpackung - 100 Jahre LGB - von einem Arbeitskollegen fing im Jahr 1997 mein Abenteuer mit der LGB-Gartenbahn an. Ursprünglich war sie nur dazu gedacht, um anWeihnachten unter dem Tannenbaum zu fahren.

Im Sommer 1998 wurde während meines Urlaubes, mit Hilfe meines Nachbarn, eine stattliche Anlage daraus. Er lieh mir ca. 50m von seinen LGB-Gleisen, die wir im Garten auf die Wiese legten. Die Unebenheiten im Gras wurden mit Holzstücken und Fliesen ausgeglichen. Wenn der Rasen gemäht wurde, mußte jedesmal die gesamte Anlage abgebaut werden. Meine Tochter im Alter von 1 Jahr und unser Bernersennenhund haben sehr schnell gefallen an der Anlage gefunden. So reifte in mir der Entschluss die Anlage mit eigenem Gleismaterial zu ergänzen.

Hierbei kamen mir die Erfahrungen vom Thomas ( mein Nachbar) entgegen, der schon vorher eine Anlage im Garten geplant hatte. Er kam auf die Idee für Geraden,die länger als 1.20 m sein sollten, Thiel Gleise zu verwenden. Die Gleise gibt es in Längen von 1m, 2m, 3m und 4m zum Selbstbau. Da sie erheblich preiswerter als äquivalente LGB-Gleise wurden von mir 3 Gleise mit jeweils 3m Länge angeschafft.

Da Thomas schon die Erfahrung hatte, wurden in der 1. Anlage nur Radien mit dem LGB-Radius R3 und grösser von Thiel verbaut. Der Fahrbetrieb war in dem Sommer recht häufig, insbesondere an den Abenden, mussten uns die Nachbarn ertragen. Die Kinder aus der Umgebung waren natürlich Feuer und Flamme und schon hatten wir gewonnen, da wir abends den Sound der Loks nicht benutzten.

Zu Weihnachten 1998 habe ich mir von der Firma Aristo-Craft eine 4-6-2 Pacific in der Lackierung Baltimore & Ohio. Mein Händler hat mich beim Kauf der Lok darauf aufmerksam gemacht, daß sie nur durch LGB-Radius 3 fährt, somit war mir die Entscheidung auch abgenommen worden, welche Weichen ich zu benutzen hatte.

Im Sommer 1999 wurde die Anlage wieder im Garten verlegt, nur mit dem Unterschied, daß jetzt 90 % Gleise meine waren, da mein Nachbar seine Anlage vollendet hatte. Da sich das Ausgleichen der Schienen auf dem Rasen als sehr schwierig herausstellte, kam ich auf die Idee eine Fernsteuerung zu kaufen. Mit der Hilfe der Fernsteuerung sollte es einfacher sien die einzelnen Unebenheiten im Gras zu merken und entgegen zu wirken.

 

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